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Alles authentisch aus den 1940er Jahren: In dieser Anlage wurde die Luft von aussen mit Sandfiltern gereinigt und dann durch den Schlossbunker geleitet.  Foto: Silvia Köhler

Schlossbunker Mannheim: Erstaunte Gesichter und spannende Gespräche

Seit einem halben Jahr erzählen wir spannende Geschichten rund um das Thema Bunker und über das Marchivum – der zukünftige Begegnungsort in der Neckarstadt-West. Doch wie könnte Geschichte authentischer vermittelt werden, wenn nicht durch Besuche an Originalschauplätzen? Mit Studenten haben wir eine Führung durch den Schlossbunker gemacht.

Die Baugrube des Schlossbunkers in einer Aufnahme von 1941. Im Hintergrund ist zu erkennen, dass der rechte Mittelbau des Schloss bereits mit einem Notdach versehen ist. Das Dachgeschoss und der westliche Mittelbau waren zu dieser Zeit bereits durch einen Luftangriff schwer beschädigt worden. Foto: StadtA MA-ISG

Das Geheimnis des Ehrenhofs: Der Schlossbunker

Residenz von Kurfürst Carl Theodor, das vielleicht schönste Hochschulgebäude Deutschlands und beliebtes Touristenziel: Die wenigsten Besucher des Mannheimer Schlosses wissen vermutlich, dass unter dem Ehrenhof ein Bunker liegt.

Jetzt auch von der Brücke sichtbar: die zusätzlichen Geschosse wachsen in die Höhe. Foto: Silvia Köhler

Neues vom Dach

Mit einer Bilderstrecke zeigen wir, was sich in den letzten Wochen auf dem Dach getan hat. Und das ist eine ganze Menge.

Ernte der Champignons in einem Mannheimer Bunker. Foto: StadtA MA - ISG

Champignons aus dem Bunker

Einer der ersten Versuche, die Bunker in Mannheim nach dem Krieg auch wirtschaftlich zu nutzen, war das Pilzzucht-Projekt einer gemeinnützigen Organisation.

Zeichen der Paranoia: Der Bunker im Zentrum der Hauptstadt Tirana ist heute Teil des Denkmals „Post Bllok“, das für die Opfer des kommunistischen Regimes errichtet wurde. Foto: Maria Wiesner

Im Land der tausend Bunker

Der albanische Diktator Enver Hodscha war paranoid. So paranoid, dass er die Verbunkerung des ganzen Landes befahl. Die robusten Betonmonstren stehen noch heute überall und die Albaner haben so einige Ideen, was sie mit ihnen anstellen können. Ein Streifzug.

Treffer Nummer 3 vor dem linken Treffenhaus. Im Hintergrund die Jungbuschbrücke. Foto: StadtA MA - ISG

Bombentreffer vor 72 Jahren

Trauriger Jahrestag heute: Am 26. August 1944, vor genau 72 Jahren, wurde der Hochbunker in der Neckarstadt bei einem Tagesangriff von drei Minenbomben getroffen.

Test der Bunkerelektrik. Die Aufnahme entstammt wahrscheinlich dem Ochsenpferchbunker. Foto: StadtA MA - ISG

Der Kalte Krieg und seine Auswirkung auf Mannheims Bunker

1983 stürmte ein Schlager der Band Geisersturzflug die ZDF-Hitparade: Besuchen Sie Europa (solange es noch steht).  Aus heutiger Sicht ein interessantes Zeitdokument: Offenbart es doch die im Kalten Krieg omnipräsente Angst vor einem atomaren Erstschlag und den damit einhergehenden Konsequenzen.

Blick in die Ruine des Bunkers Valentin. Um eine Vorstellung zu bekommen: Der Bunker hat mehr als 35.000 m2 Fläche. Verbaut wurden 132.000 Tonnen Zement und 20.000 Tonnen Stahl.  Foto: StadtA MA - ISG

Denkort Bunker Valentin

Als künftige „Bunkerbewohner“  ist ein Team aus dem Stadtarchiv in den Norden zum ehemaligen U-Boot-Bunker Valentin in Bremen-Farge gereist. Sie haben die Gedenkstätte vor Ort besucht und sich Anregungen für das zukünftige Ausstellungs- und Außenkonzept des MARCHIVUMS geholt.

Bunker am Strand von Skagen. Foto: Markus Harmann

Geschichte zum Freischaufeln

Dänemark-Urlauber teilen sich ihren Strand häufig mit deutschen Bunker-Ruinen. An der dänischen Nord- und Ostseeküste stehen noch 6000 Wehrmachtsbunker.

Die Bunkerkirche Sankt Sakrament. Foto: Wikipedia

Die Bunkerkirche Sankt Sakrament in Düsseldorf-Heerdt

Vom militärischen Kriegsbauwerk zum kunstbeherbergenden Sakralraum: Die unter Denkmalschutz stehende Bunkerkirche Sankt Sakrament in Düsseldorf-Heerdt ist nicht nur die wahrscheinlich stabilste Kirche der Welt sondern auch Ort spannender Kunstausstellungen.