Von Januar, 2016

Auszeichnung „Nationale Projekte des Städtebaus“ für 2015 in Berlin

Jetzt ist es offiziell! Am 26.1.2016 übergab Bundesbauministerin Barbara Hendricks in Berlin die Urkunden für die Projekte der Förderunde 2015 „Nationale Projekte Städtebau“. Kultur- und Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch reiste gemeinsam mit Dr. Ulrich Nieß, Leiter des Stadtarchivs – Institut für Stadtgeschichte (ISG), nach Berlin, um die Urkunde für die bundesweit höchste Förderzusage über 6,6 Millionen…

Zum Neubau

Das Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte sucht schon seit geraumer Zeit einen neuen Standort als Ersatz für den aufzugebenden Standort Collini-Center. Nun wird der Ochsenpferchbunker in der Neckarstadt-West zum neuen Domizil. Gesucht war ein Standort, der dem Institut für Stadtgeschichte auf Dauer eine neue Perspektive bieten kann. Der Ochsenpferchbunker ist dafür geradezu ideal.

Zur Geschichte des Ochsenpferchbunkers

Der Ochsenpferchbunker ist der größte Hochbunker Mannheims. Er liegt an der Ecke Bürgermeister-Fuchs-Straße/ Helmholtzstraße, direkt am Brückenkopf zur Jungbuschbrücke. Er wurde 1940 – 43 erbaut und erinnerte damals mit seinen beiden wuchtigen Ecktürmen an eine mittelalterliche Wehranlage.

Bunker in Mannheim

In Mannheim entstanden 56 Bunker an 40 Standorten. Neben 20 Hochbunkern und 32 Tiefbunkern, gab es vier Durchgangs- oder Splitterbunker mit Platz für jeweils 619 Menschen. Aus städtebaulichen Überlegungen wurden in der Innenstadt nur Tiefbunker angelegt, in den Randgebieten auch Hochbunker. Die großen Bunker konnten weit über 1.000 Menschen aufnehmen.