Baukran steht

Der Kran steht und damit kann nun auch der Rohbau beginnen.

Am Montag dieser Woche wurde der Baukran aufgebaut. Mit 37 Metern Höhe ist er weithin sichtbar und überragt das Dach des Bunkers um einiges.

Das Fundament vom Kran. Foto: Silvia Köhler

Das Fundament vom Kran. Foto: Silvia Köhler

Damit er fest und stabil steht, musste links neben dem Bunker ein Fundament gelegt werden. Denn der Boden hier am Neckarufer ist nicht verdichtet genug, um das Gewicht zu halten. 30 cm Erde wurden ausgehoben und mit Kies gefüllt. Dicke  Betonplatten halten den Kran stabil. Im Leergewicht hat der Kran 60 Tonnen, sein Maximalgewicht beträgt 220 Tonnen.

Die beiden Männer warten auf das nächste Bauteil. Foto: SIlvia Köhler

Warten auf das nächste Bauteil. Foto: SIlvia Köhler

Der Aufbau, für einen Außenstehenden wie mich, sehr beindruckend: sechs große Sattelschlepper, fast 20 Meter lang, bringen auf Abruf, zeitgenau, die einzelnen Kranteile termingerecht an die Baustelle. Denn es kann nur immer ein Sattelschlepper vor dem Bunker parken.

Foto Silvia Köhler

Foto Silvia Köhler

Die einzelnen Bauteile hebt ein sogenannter Telekranwagen zur Montage von den Lastern. Als erstes wird der Turm aufgebaut. Zwei Montagearbeiter klettern im Turmgestell nach oben, seilen sich an und dann kommt auch schon das letzte Turmstück angeschwebt. Wie ein Legobaustein wird das Teilstück eingefügt und mit fetten Bolzen in 20 Metern Höhe fixiert.

Mit einem schweren Vorschlaghammer werden die Bolzen eingeschlagen und die Bauteile verbunden. Foto: Silvia Köhler

Foto: Silvia Köhler

Nachdem die Kranspitze montiert ist, wird die Kabine eingehängt.

Die Turmspitze. Foto: Silvia Köhler

Die Turmspitze. Foto: Silvia Köhler

Dann schwebt der hintere Ausleger, der sogenannte Gegenausleger, heran. Mit zwei langen Eisenstangen, den „Gegenauslegerabspannungen“ wird er am oberen Turmstück fixiert.

Der Gegenausleger. Foto: Silvia Köhler

Der Gegenausleger. Foto: Silvia Köhler

Zum Schluss kommt der Lastausleger. Das ist schon ein etwas diffizileres Unterfangen, denn der ist 50 Meter lang. Und muss über den Baum hinweg auch noch um 45 Grad gedreht werden.

Auch die Anwohner sind vom Aufbau fasziniert. Foto: Silvia Köhler

Auch die Anwohner sind vom Aufbau fasziniert. Foto: Silvia Köhler

Inzwischen ist es auch sehr windig, sodass der Kranführer den Ausleger nur millimeterweise anhebt. Es dauert eine Zeit, bis er am Turm ankommt, aber dann wird er von den beiden Arbeitern ebenso schnell fixiert.

Der Ausleger kommt angeschwebt. Foto: Silvia Köhler

Der Ausleger kommt angeschwebt. Foto: Silvia Köhler

Der Kran wird nun bis Jahresende stehen und das Material für den Aufbau nach oben bringen.

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