Die Architekten der Mannheimer Bunker – Teil 2

Oberbaudirektor Josef Zizler war der Kopf des Bunkerbaus in Mannheim. Unter seiner Leitung wirkten aber auch andere Architekten an der Realisierung der über 50 Bunker mit. Im zweiten Teil unserer Reihe stellen wir nun die Mitarbeiter Zizlers bei der Umsetzung des Bunkerbauprogramm vor.

Peter Urban (1909-2003)

Als Reichsminister Fritz Todt im Oktober 1940 aus siebzig Städten Vertreter des Bauwesens nach Berlin einlud, um sie mit der Errichtung von Bunkern zu beauftragen, ließ er keinen Zweifel daran, dass rasch gehandelt werden musste. Deshalb bestimmte Zizler nur einen Tag nach der Rückkehr aus der Reichshauptstadt Baurat Peter Urban zum Bauleiter.

Urban reiste noch im Oktober 1940 in Vertretung seines Chefs zu einer weiteren Sitzung nach Berlin, wo er sich fast um Kopf und Kragen redete. So zumindest hat es Zizler einige Jahre später dargestellt: „In Berlin wurde jeder der Anwesenden Baudirektoren und Stadtbauräte befragt, wieviele Bunker bereits in Angriff genommen seien. Wer nicht melden konnte, daß Bunker bereits begonnen seien, wurde angeschnauzt. Obwohl wir in Mannheim noch tatsächlich mit keinem begonnen hatten, weil die Grundstücksfrage und die Planungsfrage, die Frage der Vergebung der Arbeiten nicht in vierzehn Tagen gemeistert werden konnten, gab Baurat Urban auf die Frage nach der Zahl der begonnenen Bunker zur Antwort: Drei! Auf die telefonische Mitteilung des Baurats Urban von Berlin an mich nach Mannheim holte ich sofort zwanzig Bauunternehmen zusammen, es war an einem Samstag, und gab Ihnen den Auftrag, am Montag darauf, also bereits nach zwei Tagen, mit der Einrichtung der ihnen benannten Baustellen zu beginnen.“ [1]

So also kommt Urban das Verdienst zu, den eigentlichen Startschuss für den Bunkerbau gegeben zu haben. Der Mann, der eine Notlüge gegen einen Minister des NS-Regimes wagte, wurde 1909 in Mannheim geboren. Er studierte an den Technischen Hochschulen in München und Karlsruhe Architektur und wurde 1934 in das Mannheimer Hochbauamt übernommen. Als Mitarbeiter Zizlers wirkte er unter anderem auch beim Plankendurchbruch und bei der Errichtung des Technischen Rathauses in E 5 mit.

Als Bauleiter der Bunker hatte er die Aufgabe, sämtliche Maßnahmen vorzubereiten, aufeinander abzustimmen und zu überwachen. Angesichts der Zahl von über fünfzig Gebäuden war dies eine enorme Leistung, die umso eindrucksvoller ist, als das Luftschutzprogramm nicht schematisch umgesetzt, sondern jeder einzelne Bunker an örtliche Gegebenheiten, städtebauliche Vorgaben und individuelle Planungen für die Nachkriegsnutzung angepasst wurde.

1948 wechselte Urban vom Hochbauamt zur GBG, die als gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft am Wiederaufbau Mnaheims nach dem Krieg mitwirkte. Urban betreute als technischer Prokurist den Bau neuer Wohnhäuser. Nun bewies er ein weiteres Mal sein organisatorisches Talent.

1951 zum Geschäftsführer der GBG bestellt, wurde ihm 1956 als Stadtbaudirektor auch das städtische Hochbauamt übertragen. 1958 wechselte er nach Essen, wo er die Leitung der damals größten gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Europas übernahm. In seinem Ruhestand kehrte er wieder nach Mannheim zurück; er lehrte an der Universität Karlsruhe Wohnungs- und Städtebau. Später zog er nach Baden-Baden, wo er 2003 im Alter von 93 Jahren starb.

Manfred Dörr (1891-1972)

Manfred Dörr. Foto StadtA MA – ISG

Für die rasche Planung der Bunker richtete Zizler eine Entwurfsabteilung ein. Mit ihrer Leitung beauftragte er Manfred Dörr, einen weiteren Mitarbeiter des Hochbauamts.

Dörr wurde am 27. August 1891 in Vöhrenbach bei Villingen geboren und kam in jungen Jahren nach Mannheim, wo er das Realgymnasium besuchte, das er 1911 abschloss. Nach dem Studium der Architektur in Karlsruhe und München erwarb er erste berufliche Erfahrungen in privaten Architekturbüros, zeitweise arbeitete er in der Filmindustrie in Berlin, dann kehrte er wieder nach Mannheim zurück und trat 1921 in das städtische Hochbauamt ein.

Mit konstruktiven und gestalterischen Aufgaben betraut, beteiligte sich Dörr an den Planungen Zizlers für eine Reihe von Neubauten. Beispielhaft seien erwähnt: Wohnanlage „Schafweide“ in der Neckarstadt (1921–1927), Verwaltungsgebäude K 7 (1922–1929), Planetarium im Unteren Luisenpark (1925–1927), Altersheim auf dem Lindenhof (1927–1928), Kindergarten und Waldschule in der Gartenstadt  (1929–1931).

Ab 1932 übernahm Dörr Aufgaben der Stadtplanung, der Bauberatung und Baupflege, und ab 1940 leitete er die Entwurfsabteilung für den Bunkerbau. Dementsprechend findet sich sein Name auf einer Reihe von Bauzeichnungen des  Hochbunkers in der Neckarstadt-West. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Dörr wie viele seiner Kollegen im Amt. Man wusste zwar, dass er 1942 der NSDAP beigetreten war, dennoch wollte man auf sein Können bei der anstehenden Aufgaben des Wiederaufbaus nicht verzichten.[2] 1949 wurde er sogar zum Vorstand des neu gegründeten Stadtplanungsamts berufen.

1956 schied Dörr nach 45jähriger Tätigkeit aus dem städtischen Dienst aus. Der Mannheimer Morgen würdigte ihn als begabten Architekten, der durch sein zurückhaltendes und bescheidenes Wesen weniger im Licht der Öffentlichkeit gestanden habe, dafür „aber umso wirksamer in der Stille für seine Wahl-Heimat Mannheim“ tätig gewesen sei.[3] 1972 starb er im Alter von 81 Jahren.

Manfred Dörr wirkte als Mitarbeiter Josef Zizlers an der Planung des heutigen Amtsgebäudes in K 7 mit. Es wurde 1922–1929 erbaut, ursprünglich als Verwaltungsgebäude der städtischen Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerke. Die Anlage mit der markanten Mittelturmfassade ist ein Beispiel des Übergangsstils zur Neuen Sachlichkeit. Foto um 1930, StadtA MA – ISG

Bauplan mit Querschnitt des Hochbunkers in der Neckarstadt-West, datiert am 28. Mai 1942. Als Leiter der Entwurfsabteilung des Hochbauamts unterzeichnete Manfred Dörr das Blatt. Auch der Name des Bearbeiters, der die Zeichnung erstellt hat, ist angegeben: „Mussler“. Es handelt sich um den 1899 geborene Ludwig Mussler, der dem Hochbauamt von 1934 bis 1945 angehörte. Foto: StadtA MA – ISG

Paul Müller (1908-1974)

Unter den Planzeichnungen des Hochbunkers in der Neckarstadt-West befindet sich auch ein von P. Müller signierter Entwurf. Mit diesem Namen lässt sich der Mannheimer Architekt Paul Müller in Verbindung bringen.

Er wurde am 28. Februar 1908 im damals noch selbständigen Wallstadt geboren, wo er zeit seines Lebens wohnte und einige Jahre freiberuflich arbeitete, ehe er am 12. Oktober 1939 in die Entwurfsabteilung des Hochbauamts der Stadt Mannheim eintrat.

Am 22. Juni 1945 schied er bereits wieder aus dem Dienst aus, dies aber nicht weil er politisch belastet gewesen wäre. Vielmehr geht aus den vorliegenden Quellen hervor, dass das Ende des Arbeitsverhältnisses gerade nicht im Zuge der Entnazifizierung, sondern aus nicht näher genannten anderen Gründe erfolgte.[4] Müller verdiente sich nun seinen Lebensunterhalt fast zehn Jahre als freischaffender Architekt. Mitte der fünfziger Jahre fand er wohl eine Anstellung im staatlichen Hochbauamt in Mannheim, denn ab 1954 wird er in den hiesigen Adressbüchern als Bezirksbaumeister geführt. Er starb am 28. Juni 1974 im Alter von 66 Jahren in Mannheim.

Die Zeichnung des Bunkers in Neckarstadt-West ist das bisher einzige bekannte Dokument, das die Mitarbeit Müllers beim Bunkerbau belegt. Das Blatt lässt sich als städtebauliche Studie im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Hochbunkers zum HJ-Heim sehen. Es zeigt die Perspektive von der Jungbuschbrücke auf den um ein Stockwerk aufgestockten Baukörper und steht so mit den Entwürfen in Verbindung, die Josef Zizler im selben Jahr den zu Papier brachte.

Zeichnung des Hochbunkers in der Neckarstadt-West, von Paul Müller am 11. Juli 1941 signiert. Im Vordergrund die Jungbuschbrücke. Das Blatt zeigt den Bunker mit der Aufstockung, die im Zuge des Umbaus zum HJ-Heim erfolgen sollte, und deutet die städtebauliche Idee an, dass die Anlage „den Einblick in das Neckarstadtviertel etwas verdecke und den Brückenkopf dort schöner gestalte“ (Ratsprotokoll vom 19.12.1940). Foto: StadtA MA-ISG

Entwurf Josef Zizlers für den Umbau des Hochbunkers in der Neckarstadt-West zum HJ-Bunker. Zeichnung vom Januar 1941. Zizler wollte den Bunker zu einem nationalsozialistischen Repräsentationsbau umgestalten, der, wie die oben wiedergegebene Skizze seines Mitarbeiters Müller zeigt, die Jungbuschbrücke zur Neckarstadt hin wirkungsvoll abschließen sollte. Foto: StadtA MA – ISG

Christian Schrade (1876-1964)

 

Christian Schrade (1876-1964) im Alter von 85 Jahren. Foto von 1961, aufgenommen auf dem Vorplatz der Christuskirche. Foto: StadtA MA – ISG

„Schrade“ – diese Unterschrift auf einer Reihe anderer Bunkerpläne lässt aufhorchen. Denn mit ihr verbindet sich kein geringerer als der Architekt der Mannheimer Christuskirche, die er 1911 als eleganten neubarocken Kuppelbau mit vom Jugendstil beeinflussten Innenräumen vollendete. Drei Jahrzehnte später plante Schrade einen „Einheits-Sitz-Bunker“ in Sandhofen und mehrere Werksbunker auf den Firmengeländen von Daimler-Benz, Boehringer und Weyl sowie den Rheinauer Stahlwerken.

Ausgerechnet also Christian Schrade, der bei der Christuskirche als feinsinniger Architekt für anspruchsvolle baukünstlerische Gestaltungen hervortrat, entwarf auch so profane Bauten wie Luftschutzbunker. Ob er sich beim Hochbauamt für diese Aufgabe beworben hatte, um in den schweren Zeiten während des Zweiten Weltkriegs seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie zu sichern? Oder ob er von Oberbaudirektor Zizler um Unterstützung bei der Planung der Bunker gebeten wurde? Die Biographie des Architekten gibt hierzu keine Auskunft.

Geboren wurde Schrade am 29. Mai 1876 in Mehrstetten auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Studium der Architektur in München und Stuttgart 1896 bis 1900 arbeitete er zunächst in einem Architekturbüro in Essen. 1903 trat er in das Büro Theophil Freys in Stuttgart ein, der 1904 im Wettbewerb für die Christuskirche den ersten Preis erzielte. Als Frey kurz danach starb, übernahm  Schrade die weitere Planung und Realisierung des Gotteshauses. Schrade zog dafür 1905 von Stuttgart nach Mannheim, wo er bis zu seinem Lebensende blieb.

Nach der Einweihung der Kirche im Jahr 1911 trat er erst wieder in den zwanziger Jahren mit größeren Projekten hervor,  von denen er aber nur wenige verwirklichen konnte. 1929 schuf er eine Wohnanlage der GBG in Wohlgelegen, bei der er sich dem Stil des Neuen Bauens anschloss, während er bei der 1936 fertig gestellten Auferstehungskirche auf dem Waldhof wieder zu traditionellen Bauformen, ganz im Sinne des seinerzeit propagierten Heimatschutzstils, zurückkehrte.

Seine Bunkerpläne stammen aus den Jahren 1940 bis 1944. Sie gelten einfachen Bauten, die im Unterschied zu anderen Hochbunkern keine städtebaulichen Rücksichten nehmen mussten und deshalb ausschließlich unter funktionalen Gesichtspunkten geplant wurden. Für den Architekten, der bei seinen Bauten hohen Anspruch an die Gestaltung legte, mag dies wenig befriedigend gewesen sein.

Anspruchsvollere Aufgaben fand Schrade erst wieder nach dem Kriegsende, als er als freier Architekt an seine frühere Tätigkeit anknüpfen konnte. Nun setzte er die Christuskirche instand, die von schweren Kriegsschäden erfreulicherweise verschont geblieben war, baute die zerstörte Friedenskirche in der Schwetzingerstadt auf und zeichnete für den Wiederaufbau der Arkadenhäuser am Friedrichsplatz verantwortlich, die er nach eigenem Entwurf mit markanten pavillonartigen Aufbauten neu prägte. In Neuostheim erstellte er 1949–50 die Thomaskirche als kleines Gotteshaus in schlichtem traditionellem Stil. In Schönau vollendete er 1953 die Emmauskirche, ein ebenfalls einfaches Bauwerk, dessen Gemeindesaal er bereits 1938 errichtet hatte.

Schrade war zeitweise Vorsitzender der Mannheimer Kreisgruppe des Bundes Deutscher Architekten. Sein Rat als Architekt wurde bei städtischen und anderen Bauvorhaben gerne gehört. Presseberichte jener Jahre schildern ihn als bescheidenen, arbeitssamen Menschen, aber auch als überzeugungsstarke Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Als er am 10. April 1964 im Alter von nahezu 88 Jahren starb, würdigte ihn die Mannheimer Kreisgruppe des Bundes Deutscher Architekten als hervorragenden Baumeister und „Architekt aus Berufung und Leidenschaft“.[5]

Seine Biografie kann nun durch die Information ergänzt werden, dass er vom 1. Dezember 1940 bis zum 23. Oktober 1945 fest angestellter Mitarbeiter in der Entwurfsabteilung des Mannheimer Hochbauamts war. Dies geht aus städtischen Akten hervor, die – für den Verfasser dieses Beitrags völlig unerwartet – auch auf einen dunklen Fleck in der Vita des Architekten verweisen. Denn sein Name erscheint auf einer Liste von Mitarbeitern des Hochbauamts, die 1945 auf der Grundlage einer Verordnung der amerikanischen Militärregierung aus politischen Gründen entlassen wurden.[6] Zu dieser Gruppe zählten Personen, die zum Beispiel vor dem 1. Mai 1937 der NSDAP beigetreten waren oder ein Amt in der Partei oder einer ihrer Organisationen begleitet hatten. [7]

Was Schrade angelastet wurde, geht aus diesen Quellen nicht hervor. Dafür ist überliefert, dass politisch belastete Mitarbeiter des Hochbauamts in begründeten Fällen weiter beschäftigt werden konnten, so wie dies bei Manfred Dörr der Fall war. Nun ist kaum anzunehmen, dass Schrade nicht im städtischen Dienst hätte bleiben können, wenn er dies auch gewollt hätte; allenfalls sein Alter  – 1945 war er 69 Jahre alt – hätte dennoch gegen seine Weiterbeschäftigung sprechen können.

Zweifellos drängte es Schrade aber, wieder als freier Architekt zu arbeiten. Zwar war er in seinem Beruf wieder erfolgreich, sein Hauptwerk blieb aber die Christuskirche, die er als Architekt und Ratgeber bei Sanierungen bis zu seinem Lebensende betreute. Viele Jahre nach seinem Tod wurden in einer Turmstube des Gotteshauses, die er sich als Atelier eingerichtet hatte, mit Hilfe des Mannheimer Architektur- und Bauarchivs hunderte von Plänen geborgen und zur sicheren Aufbewahrung in die Plansammlung des Stadtarchivs Mannheim – ISG überführt. Darunter befinden sich auch die bis dato nicht bekannten Bunkerentwürfe aus der Hand des Kirchenarchitekten.

Sie ist das Hauptwerk Christian Schrades: die Christuskirche, die nach intensiver Planung 1907–1911 als neobarocker Kuppelbau mit Jugendstilelementen in der Oststadt errichtet wurde. Foto: Kathrin Schwab, StadtA MA – ISG

In den zwanziger Jahren wandte sich Schrade dem Neuen Bauen zu. Die Wohnanlage von 1928/29 erhebt sich im Stadtteil Wohlgelegen zwischen Nebenius- und Garnisonsstraße. Sie entstand im Auftrag der GBG. Die beiden Kopfbauten gehen auf die Planung Schrades und Karl Wieners zurück. Foto: StadtA MA – ISG

Auferstehungskirche in der Kuhbuckelsiedlung auf dem Waldhof. 1936 schuf Schrade dieses kleine Gotteshaus in den damals üblichen traditionellen Bauformen. StadtA MA – ISG

Entwurf Schrades vom September 1944 für einen Einheits-Sitz-Bunker in Sandhofen. StadtA MA – ISG

Der Bunker steht in der Birnbaumstraße 36 und dient heute als privat betriebenes Zeitgeschichtliches Museum (siehe hierzu den Bericht von Julia Friedrich auf diesem Blog). Foto: Julia Friedrich

Um 1960 schuf Schrade beim Wiederaufbau der Arkadenhäuser am Friedrichsplatz diesen pavillonartigen Dachaufbau mit malerischer Kuppel als zweigeschossiges Appartement. Im Hintergrund ist die Christuskirche zu sehen. Foto: M. Emig, StadtA MA – ISG

Quellen und Literatur (Auswahl):

StadtA MA, Adressbücher der Stadt Mannheim.

StadtA MA, Hochbauamt, Zugang 1/1967, Nr. 2060 und 2063.

StadtA MA, Nachlass Josef Zizler, Zugang 55/1969, Nr. 2.

StadtA Ma, ZGS S1/1168 (Manfred Dörr), S1/2623 (Peter Urban), S 1/0747 (Christian Schrade).

Christoph Popp (Bearb.): 75 Jahre GBG – Mannheimer Wohungsbaugesellschaft mbH 1926-2001, Mannheim, Edition Quadrat, S. 157 (Peter Urban).

Andreas Schenk: Christian Schrade (1876-1964) – Architekt der Christuskirche. In: Die Christuskirche in Mannheim. Bauwerk – Gemeinde – Kirchenmusik, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums herausgegeben vom Ältestenrat der Christuskirche in Zusammenarbeit mit Andreas Schenk, Thomas Schlage und Udo Wennemuth, 2011, Ubstadt-Weiher, verlag regionalkultur, S. 30 f.

Andreas Schenk, Mannheim und seine Bauten 1907-2007, herausgegeben vom Mannheimer Architektur- und Bauarchiv und Stadtarchiv Mannheim – ISG, Bd. 3: Bauten für Bildung, Kultus, Kunst und Kultur, S. 74-76, 79-80 (Schrade: Christus-, Auferstehungs-, Emmauskirche), Bd. 1: Stadtplanung und Stadtentwicklung, S. 115 (Schrade: Arkadenhäuser), Edition Quadrat, Mannheim 2002, 2006.

[1] Brief Zizlers vom 5.8.1947 an Friedrich Walter, in: StadtA MA – ISG, Nachlass Josef Zizler, Zugang 55/1969, Nr. 2.

[2] Liste der zur Wieder- bzw. Weiterbeschäftigung vorgeschlagenen entlassenen Bediensteten des Hochbauamts, in: StadtA MA – ISG, Hochbauamt Zug 1/1967 Nr. 02063.

[3] Mannheimer Morgen vom 27.8.1956.

[4] Verzeichnis der beim Städt. Hochbauamt seit April 1945 ausgeschiedenen Bediensteten, in: StadtA MA – ISG, Hochbauamt Zugang 1/1967, Nr. 2063.

[5] Mannheimer Morgen, Todesanzeige  vom 14.4.1964.

[6] Verzeichnis der beim Städt. Hochbauamt seit April ausgeschiedenen Bediensteten, in: StadtA MA, Hochbauamt, Zugang 1/1967, Nr. 2063.

[7] Nachricht des Oberbürgermeisters vom 30.10.1945 (Weiterbeschäftigung entlassener Bediensteter), in: StadtA MA, Hochbauamt, Zugang 1/1967, Nr. 2063.

Artikel zum zum Bunker in der Birnbaumstrasse auf diesem Blog.

Kommentare

  1. „Bunkerentwürfe aus der Hand des Kirchenarchitekten“ . eine treffliche Formulierung. Die Leerstellen in der ‚Vita` Christian Schrades bzgl. des Zustandekommens der Auftragsvergabe für „profane Bauten“ hätten indes interessiert.

Kommentieren