Die Architekten der Mannheimer Bunker – Teil 3

„Ich möchte jedenfalls folgendes aus meinen persönlichen Erinnerungen mitteilen“ – Ein Bericht Josef Zizlers über das Mannheimer Bunkerbauprogramm

In unserer Reihe über die Architekten der Mannheimer Bunker haben wir Josef Zizler vorgestellt und über seine Bedeutung bei der Planung und Durchführung des Bunkerbauprogramms in dieser Stadt berichtet. Woher aber wissen wir von seiner zentralen Rolle beim Luftschutzbau? Die Antwort darauf gibt ein Brief, den er 1947 an Mannheims früheren Stadtarchivar Professor Dr. Friedrich Walter schrieb.

Walter hatte 1907 ein viel beachtetes dreibändiges Werk über die Geschichte Mannheims veröffentlicht und arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg im Auftrag von Oberbürgermeister Hermann Heimerich an einer Fortschreibung dieser drei Bände, um die Entwicklung der Stadt seit 1907 zu dokumentieren. Ein Kapitel sollte dem Bunkerbau gelten. Deshalb wandte sich Walter am 17. Juli 1947 schriftlich an den Architekten: „Darf ich anknüpfen an Ihre freundliche Zusage, mir für die Stadtgeschichte authentische Unterlagen über den Bunkerbau zur Verfügung zu stellen?“ Walter bat um eine zusammenfassende Übersicht mit Angaben über die Art der Bunker, ihre Lage, Größe, Konstruktion und die Baukosten. Eine solche Übersicht konnte Zizler allerdings nicht liefern:

„Leider habe ich gar kein Material mehr in Händen; meine eigenen Aufzeichnungen sind im Rathaus verbrannt […].“ Mit diesem für den Adressaten zunächst enttäuschenden Satz leitete der „Stadt-Oberbaudirektor i.R.“ seinen Antwortbrief vom 5. August 1947 ein, um sodann seine Unterstützung auf anderem Weg anzubieten: „Ich möchte jedenfalls folgendes aus meinen persönlichen Erinnerungen mitteilen“.

Handschriftliche Notiz auf dem Brief Josef Zizlers vom 5.8.1947 an Friedrich Walter. Foto: StadtA MA – ISG.

Zizler berichtet auf drei eng geschriebenen Schreibmaschinenseiten über den Bunkerbau und die von ihm getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen. Seine Schilderung setzt im Oktober 1940 ein:

„In allem Grundsätzlichem des Bunkerbaus war das Luftfahrtministerium führend. Die Durchführung des Unternehmens lag in der Hand des ehemaligen Reichsministers Dr. Todt. In den ersten Tagen des Oktober 1940 forderte Dr. Todt die Oberbürgermeister derjenigen Städte, die Bunkerbauten errichten sollten (es waren zunächst etwa siebzig Städte, also nicht alle Städte des Reichs), auf, für die Durchführung einer besonderen Aufgabe, die zuständigen Baudirektoren zu einer Sitzung am 10. Oktober 1940 abzuordnen.“

Die Sitzung fand im Haus der Ingenieure statt, allerdings nicht am 10. Oktober, wie Zizler sich zu erinnern glaubte, sondern am 17. Oktober (Bericht darüber im Mannheimer Ratsprotokoll vom 13.2.1941). An diesem Tag begrüßte Reichsminister Todt die Anwesenden mit folgenden Worten:

„Meine Herren! Seit einigen Wochen wissen wir, daß im Kampf zweier Weltmächte die Luftwaffe entscheidend ist […].Die hier anwesenden, vom Oberbürgermeister entsandten Baudirektoren und Stadtbauräte werden von mir beauftragt, die Bunkeraktion in ihren Städten durchzuführen und mit Hochdruck zu betreiben. Die Baudirektoren und Stadtbauräte, die ich hiermit zu meinen Bevollmächtigten für die Durchführung der Luftschutzbauten in der Stadt ernenne, sind ausschließlich allein mir verantwortlich. Alle bürokratischen Hemmungen müssen ausgeschlossen sein. Kein Oberbürgermeister, kein Kreisleiter, kein Gauleiter, kein Minister hat Ihnen Weisungen zu erteilen. In allem und jedem haben Sie selbst zu entscheiden. Und ferner entscheiden Sie und handeln Sie und fragen Sie nicht lange bei uns an, ob das so oder so gemacht werden dürfe. Sie sind allein verantwortlich.“

Es ist kaum davon auszugehen, dass sich Zizler an die sieben Jahre zurückliegende Rede des Reichsministers noch wortwörtlich erinnerte. Es kann aber kein Zweifel daran bestehen, dass er für den Bunkerbau „ausschließlich allein verantwortlich“ war, wie er am 11. August 1949 sogar vor dem Landgericht Mannheim zu Protokoll gab. (Er wurde damals als Zeuge und Sachverständiger in einem Streitfall zwischen der Kommune und einem privaten Kläger, dessen Haus beim Bau des Hochbunkers in der Meerfeldstraße eingestürzt war, befragt.)

Der Adressat des Briefes Professor Dr. Friedrich Walter (links) mit Oberbürgermeister Hermann Heimerich (rechts). Walter (1870-1956) leitete das Mannheimer Stadtarchiv von dessen Gründung 1907 bis 1935. Wegen seiner jüdischen Frau verlor er in der NS-Zeit zwischen 1933 und 1934 sämtliche Ämter. Foto: StadtA MA – ISG

Bekanntlich empfahl Todt den Bau kleiner Bunkeranlagen, Zizler aber entschied sich für Großbunker. In seinem Brief an Friedrich Walter führt er dazu folgendes aus: „Dr. Todt stellte Richtlinien auf und empfahl, zur Grundlage der Planung die Berliner Bunker zu nehmen, von denen damals schon einige im Bau waren. Pläne von diesen Bunkern lagen auf dem Platz eines jeden Geladenen.“

Zizler fiel schon bei der ersten Durchsicht der Pläne die geringe Größe der Bunker auf. Die Fassungsvermögen seien damals nach Liegeplätzen festgelegt worden, denn zunächst „[…] waren die Bunker nur für Kranke, für alte Leute und werdende Mütter bestimmt. Die zwei Typen der Berliner Bunker hatten aber nur ein Liegeplatz-Fassungsvermögen von 125 Betten bezw. 250 Betten.“

Dies war aus der Sicht des Mannheimer Oberbaudirektors viel zu wenig. Er rechnete nach, dass die Schutzbauten „selbst bei Vollstopfung aller Nebenräume und Gänge nur das dreifache an Menschen aufnehmen konnten, also 375 bezw. 750 Personen.“ Aus diesem Grund zog er nur einen Tag nach der Besprechung die Konsequenz: „Jedenfalls aber entschloß ich mich, schon bei der Heimfahrt am 11. Oktober, gegen die Empfehlung des Reichsministers Dr. Todt, Großanlagen zu bauen, […].“

Er bestimmte das Fassungsvermögen der Bunker nach den Möglichkeiten, die der Bauplatz hergab. „So entstanden auf kleinen Plätzen kleine Bunker, alle aber mit einem Mindestfasssungsvermögen von mindestens 1000 Menschen, wenn man Vollbelastung, also auch der Gänge usw. annahm. Auf den großen Plätzen entstanden Bunker mit einem Fassungsvermögen von 8000 bis 10000 Menschen. Der Bunker am Pfalzplatz, der größte, hatte bei allerstärkster Belegung ein Fassungsvermögen von 15 – 16000 Menschen.“

Zizler berichtet von einer Luftschutzausstellung im Bürgerausschusssaal in N 1. Das Foto stammt vom 2. April 1941 und zeigt einen Teil dieser Ausstellung. Foto: StadtA MA – ISG

Die „Ermächtigung, Großanlagen zu bauen“ stützte Zizler „[…] auf die Tatsache, daß Dr. Todt ausdrücklich sagte: Handeln Sie, entscheiden Sie, und fragen Sie nicht lange!“ Wie aber reagierte der Reichsminister auf das eigenmächtige Vorgehen des Mannheimer Oberbaudirektors? Die Antwort dazu lieferte Zizler gleich nach:

„Als bekannt geworden war, daß Mannheim entgegen den Weisungen des Reichsministers Dr. Todt Großanlagen errichtete, während die deutschen Städte sich grundsätzlich dem Berliner System angeschlossen hatten, erließ nach einem Jahr Dr. Todt eine Verfügung, wonach das Mindestfassungsvermögen, also die Mindestbettenzahl 1000 betragen müsse, […].“

Die Großbunker stießen also auf Zustimmung und wurden sogar zum Vorbild für die Luftschutzbauten anderer Städte. Dennoch bewies Zizler einigen Mut, als er sich über die Anweisung des Reichsministers hinwegsetzte und zugleich in weiterem Punkt gegen die Berliner Vorgaben handelte.

„Grundsätzlich war bestimmt, daß Hochbunkern gegenüber Tiefbunkern der Vorzug zu geben sei, da Hochbunker billiger seien und rascher hergestellt werden könnten. Diese Auffassung hat sich später nicht als richtig erwiesen. Allein für mich als dem Bevollmächtigten für die Durchführung der Luftschutzbauten war in dieser Frage zunächst Lage und Art des Geländes entscheidend.“

Dass er entgegen der Anweisung Todts zunächst Tiefbunker errichten ließ, begründete Zizler folgendermaßen: „Da wir Wert darauf legen mußten, daß vor allem die Innenstadt mit Bunkern versorgt würde, so kamen zunächst in E 6, auf dem Paradeplatz, auf dem Platz vor dem Schloß, vor der Kunsthalle, in Q 6 und auf dem Goetheplatz nur Tiefanlagen in Frage, da turmartige Hochbauten an diesen Stellen mir städtebaulich unmöglich zu sein schienen.“

So überzeugt Zizler von dieser Entscheidung war, im April 1941 sah er doch mit gemischten Gefühlen dem Besuch eines Vertreters des Luftfahrtministeriums entgegen.

„Als […] Generalfeldmarschall Milch zu Besichtigungen in Mannheim eintraf, und ich die Aufgabe hatte, die Mannheimer Pläne, die im Bürgerausschusssaal ausgestellt waren, zu erläutern, begann ich mit einer Entschuldigung, daß ich entgegen den Weisungen des Luftfahrtministeriums und des Reichsministers Dr. Todt zunächst nur Tiefbauanlagen begonnen hätte, daß aber im weiteren und insbesondere im Außengelände Hochbauanlagen geplant seien.“ Die Befürchtung, das eigenmächtige Vorgehen würde den Unwillen des ranghohen Besuchers erregen, bestätigten sich allerdings nicht: „Generalfeldmarshall Milch billigte diese Planungen […].“

Weiter führt Zizler aus, dass die Schutzbauten so geplant wurden, „daß sie auch in Friedenszeiten verwendbar seien, also für Lagerzwecke oder Autogaragen und dergl. Daher wurden bei den größten Bunkern, wie am Pfalzplatz, am Goetheplatz, an der Wohlgelegenschule, usw. Einfahrten vorgesehen, die mit Autos befahren werden können.“

Dass einige Bunker zu HJ-Heimen ausgebaut werden sollten, bleibt in den Erinnerungen unerwähnt. Daran wollte Zizler offenbar nicht erinnern. Dafür ergänzte er seine Ausführungen durch folgenden Hinweis: „Allein diese Rücksichtnahme auf die Verwendungszwecke in Frieden hat die Planung sehr erschwert, und außerdem wunde Stellen für den Angriff durch Bomben geschaffen. Daher hat später Dr. Todt verfügt, daß auf Friedensverwendung keine Rücksicht mehr genommen werden dürfte.“

Wie dem Bericht weiter zu entnehmen ist, rief Zizler noch im Oktober 1940 zwanzig Bauunternehmen zusammen, um mit dem Bau der ersten Bunker beginnen zu können. Wichtig war ihm außerdem, dass die Bauarbeiten durchgängig in Tag- und Nachtarbeit durchgeführt wurden und beim Anflug feindlicher Flieger „durch telefonische Mitteilung an die Baustellen dafür gesorgt [wurde], daß einige Augenblicke danach die Baustelle entleuchtet, also umgehend verdunkelt wurde.“

Josef Zizler, Foto vom 25. April 1954 (Ausschnitt). Foto: StadtA MA – ISG

Zizler schließt seine Schilderung mit den Worten ab, dass er jetzt alles „so kunterbunt“ geschrieben habe, „ohne dass das Thema auch nur einigermaßen erschöpfend behandelt werden konnte.“ Er sei aber gerne bereit, das Material zu ergänzen und in den Büros des Rathauses nach Aufzeichnungen zu suchen.

Zwei bis drei Wochen später hielt Zizler ein Dankesschreiben Friedrich Walters in Händen.  „Sehr verehrter Herr Oberbaudirektor! Empfangen Sie – heute nur in aller Kürze – meinen herzlichen Dank für die ausführlichen, mir besonders wertvollen Mitteilungen, die Sie mir als willkommene Unterlagen für meine Stadtgeschichte zu übermitteln die grosse Freundlichkeit hatten. Einzelnes noch mündlich mit Ihnen zu besprechen, wird sich hoffentlich bald Gelegenheit bieten.“

Das Angebot des Architekten, bei der Suche nach weiteren Informationen zu helfen, griff Walter gerne auf. Ob Zizler das Hochbauamt veranlassen könne, ihm ein Verzeichnis aller Tief- und Hochbunker mit Angaben ihres Fassungsvermögens und der Konstruktionsdaten zur Verfügung zu stellen.

Nach diesem Briefwechsel vergingen drei Jahre bis Walter sein Buch „Schicksal einer deutschen Stadt. Geschichte Mannheims 1907-1945“ veröffentlichen konnte. Der Autor schildet in den beiden letzten Kapiteln „Schicksalslauf“ und „Am Rande des Abgrundes“ die Zerstörung der Stadt und erinnert in diesem Zusammenhang auch an die Luftschutzmaßnahmen während des Kriegs. Dem Bunkerbau sind drei Seiten gewidmet, in denen sich der Autor in weiten Teilen der Schilderung Zizlers anschließt.

Interessant ist, dass auch Walter die nach dem Krieg geplanten HJ-Heime nicht erwähnt. Immerhin ist von „Jugendheimen“ die Rede – eine Formulierung, die der Autor möglicherweise wählte, um den Architekten nicht noch mehr in Bedrängnis zu bringen. Denn dieser sah sich nach dem Ende des „Dritten Reichs“ Vorwürfen aufgrund seine Tätigkeit in der NS-Zeit ausgesetzt (siehe hierzu den Beitrag über Josef Zizler auf diesem Blog).

Als Ergebnis seiner weiteren Recherchen nennt Walter die Anzahl der Sitz- und Liegeplätze für die Tiefbunker am Paradeplatz (510), in E 6 (267), im Schlosshof (205), bei der Kunsthalle (683), in Q 6 (2099) und am Goetheplatz (2426). Auch technische Details zur Stärke und Konstruktion der Decken und Außenwände der Schutzbauten sind wiedergegeben. Ergänzend dazu finden sich in anderen Kapiteln des Buches weitere Angaben, zum Beispiel, dass Ende 1943 in den bis dahin realisierten 51 Bunkern 120.000 Menschen Schutz fanden.

Zizler wird das Buch mit Interesse gelesen, wohl aber mit Bedauern festgestellt haben, dass der Chronist der Mannheimer Stadtgeschichte nicht die im Vergleich zu anderen Städten geringe Zahl von Luftkriegstoten ansprach. Dabei hatte Walter dies 1947 noch in Aussicht gestellt: „Die Bedeutung Ihrer Bunkerbauten wird auch durch eine Statistik der Mannheimer Luftangriffe, verhältnismäßig geringe Zahl der Todesopfer, zu belegen sein.“ Die Zahl von 2.171 Toten infolge der Bombenangriffe war bereits durch amtliche Statistiken belegt. Aus nicht näher bekannten Gründen unterließ aber Walter, sie zu erwähnen.

Vielleicht hatte sich der Oberbaudirektor a.D. auch erhofft, seine zentrale Rolle würde beim Bunkerbau noch stärker herausgestellt. Seine Schilderung jedenfalls lässt keinen Zweifel daran, dass es ihm neben der Darstellung der Fakten auch darum ging, seine Leistung hervorzuheben und deutlich zu machen, dass kein anderer als er die Bunkeraktion so erfolgreich durchgeführt hatte.

Deshalb hatte er seinem Brief die Abschrift eines anonymen Gedichtes beigefügt, das ihm von einem „dankbar Geretteten“ im März 1944 zugestellt worden war:

Hochgesang aus dem Tiefbunker.

Recherche de la Paternitè*
O ewiger Spielball der Witzler !
Wer zeugte die Bunker? War´s der O.B. ?
Mitnichten : Das war Sepp Zizler !

In Mode steht leider die Flunkerei,
Ich aber brülle : „Ihr Kritzler !
Als Vater von Mannems Bunkern sei
nur Einer gepriesen: Sepp Zizler !“

Und gibt es einst wider vernünftigen Wein,
Und Federweiser und Bizzler,
Verdammt ! Das erste Prosit ist Dein ,
O Massen-Retter Sepp Zizler !

16.3.1944

Von einem dankbar Geretteten.

(*zu übersetzen als: Suche nach der Vaterschaft)

Der anonyme Verfasser schrieb dieses Gedicht, weil auch NS-Oberbürgermeister Carl Renninger den Erfolg der Bunkeraktion für sich beanspruchte. Über dessen Rolle wird auf diesem Blog noch zu sprechen sein.

Zunächst aber sei der Brief Zizlers noch einmal zur Hand genommen. Denn das Schreiben endet mit einer handschriftlichen Notiz, die über einen unglaublichen Vorfall berichtet:

„Bald nach Eingang des Gedichtes wurde ich mit meinen 2 Töchtern, die werdende Mütter waren, aus dem Goetheplatzbunker coram publico [vor aller Öffentlichkeit, Anm. d. Verfassers] u. zu dessen Gaudium herauskomplimentiert u. mir verboten die Bunker weiter zu betreten. Auftrag des Ortsgruppenleiters. Racheakt nach Erled. der Bunkerarbeit wegen meiner pol. Einstellung.“

Diese Notiz ist ein Beleg dafür, dass die Bunker nicht allen, die Schutz vor den Bomben suchten, offen standen. Wer nicht auf Parteilinie war oder aus politischen und rassistischen Gründen verfolgt wurde, war der Willkür des jeweiligen Bunkerwarts oder, wie im Falle Zizlers, des NS-Ortsgruppenleiters ausgesetzt.

Dies bekamen Zizler und seine Familie in dramatischer Weise zu spüren. Der Grund war, dass der Architekt nie der NSDAP oder einer ihrer Organisationen beigetreten war. Als Oberbaudirektor hatte er während der NS-Zeit zwar am Ausbau der Stadt mitgewirkt. Dies aber nützte ihm nichts mehr, nachdem er seine Aufgaben erfüllt und zuletzt die Bunkeraktion erfolgreich durchgeführt hatte.

Quellen und Literatur:

Brief Josef Zizlers vom 5.8.1947 an Friedrich Walter, in: StadtA MA – ISG, Nachlass Josef Zizler, Zugang 55/1969, Nr. 2 und Nachlass Friedrich Walter Zugang 3/1956, Nr. 534 (hier mit handschriftlicher Notiz Zizlers).

Brief Friedrich Walters vom 17.7.1947 an Josef Zizler, in: StadtA MA – ISG, Nachlass Josef Zizler, Zugang 55/1969, Nr. 2.

Brief Friedrich Walters vom 20.8.1947 an Josef Zizler, in: StadtA MA – ISG, Nachlass Josef Zizler, Zugang 55/1969, Nr. 2.

Gedicht eines anonymen Verfassers vom 16.4.1944, in: StadtA MA – ISG, Nachlass Josef Zizler, Zugang 55/1969, Nr. 2 und Nachlass Friedrich Walter Zugang 3/1956, Nr. 534.

Links zu den anderen Artikeln über die Architkten der Mannheimer Bunker: Teil 1, Teil 2

 

Kommentare

  1. Die Architekten der Mannheimer Bunker – Teil 3: wiederum spannend und aufschlussreich: Erfolg unberechtigterweise für sich zu verbuchen, ist auch heute noch eine weit verbreitete Untugend.

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