Ortstermin für die Ausstellungen

Konzepte für die beiden Ausstellungen im MARCHIVUM zu entwickeln ist der eine Teil der Arbeit. Der andere ist die Präsentation vor Ort: Wie wird das Material, die Fotos und Filme an den Wänden wirken? Wie hören sich gesprochene Texte in den Räumen an? Dafür gab es Mitte Februar einen Ortstermin mit technischem Equipment.

Zwei Ausstellungsflächen wird es im MARCHIVUM geben, die – nach jetzigem Planungsstand – 2019 nacheinander eröffnet werden: Im Erdgeschoß eine stadtgeschichtliche Ausstellung und im ersten OG das NS-Dokumentationszentrum. Seit etwa zwei Jahren erarbeitet ein Team im Stadtarchiv dafür das Konzept, überlegt Inhalte und Realisierungen (siehe Bericht).

Bei dem multimedialen und interaktiven Konzept sind auch eine Reihe technischer Fragen zu klären, angefangen von der Wahl der Bildschirme und Beamer bis hin zur Software und der Gestaltung der Oberflächen. Wir haben das Team bei einem Test begleitet und zeigen Ihnen ein paar Fotos.

Erst einmal musste das gesamte Equipment ins  erste OG gebracht werden. Foto: S. Köhler

Eine Testinstallation für Ton und gesprochene Texte; so eine „Hörstation“ hat den Vorteil, das nicht der gesamte Raum beschallt wird – nur die Person, die darunter steht, hört den Text. Foto: S. Köhler

Wie wirkt ein Film, stark vergößert, auf der Betonwand des Bunkers? Zum Test lief eine Szene aus dem Film „Die Köchin des Kommandanten“, Foto: S. Köhler

Testmaterial aus der ehemaligen stadtgeschichtlichen Ausstellung des REM. Foto: S. Köhler

Die Projektion der historischen Fotos wirkt schon jetzt sehr beeindruckend. Foto: S. Köhler

Strassenbahnfahrt zur ehemaligen Kurpfalzbrücke. Foto: S. Köhler

Alle legen Hand an, um die Leinwand aufzubauen. Foto: S. Köhler

Wie wirken Fotos und Filme, wenn sie auf einem anderem Material projiziert werden? Das Ergebnis wird von den Mitgliedern der Ausstellungsteams diskutiert. Foto: S. Köhler

Alles wird ausprobiert: Auch ungewöhnliche Materialien. Hier wird ein Filmauschnitt auf Glas und Folie projiziert. Foto: S. Köhler

Ein früher Film aus dem Schätzen des MARCHIVUM: Eine Autofahrt in den 1920er Jahren über die Planken zum Wasserturm. Foto: S. Köhler

Ein bearbeitetes historisches Foto aus der Mitte der 1930er Jahre: die hineinmontierte farbige Hakenkreuzfahne verbindet für den Betrachter ein bekanntes Stadtmotiv mit dem Alltag der NS-Zeit und den allgegenwärtigen Symbolen der NS-Regierung. Foto: S. Köhler